Ein verlängertes Wochenende im Isergebirge

Unser Häuschen Das vergangene Wochenende haben ganz in Familie im Isergebirge verbracht. Zu diesem Zweck hatten wir ein Haus in der Nähe von Korenov gemietet.
Damit landeten wir einen Glückstreffer – es war sehr gemütlich da und der herrliche Ofen, der aller paar Stunden nach Fütterung mit riesigen Holzscheiten verlangte, machte es auch beim leider eher unfreundlichen (Winter-)Wetter sehr gemütlich.

Jeschken Bevor wir am Donnerstag anreisten machten wir noch einen Abstecher ins nahegelegene Liberec, wo wir den Jeschken-Gipfel besuchten. Aus Rücksicht auf meine Eltern, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind, nutzten wir zum Auf- und Abstieg die Kabinenseilbahn. Das Wetter war durchwachsen, ab und zu schaute duraus die Sonne heraus, aber die Aussicht vom Gipfel war eher bescheiden.

Um uns aufzuwärmen setzten wir uns ins Restaurant im bekannten und weithin sichtbaren futuristischen Gipfelgebäude.
Viel hat sich hier seit den 70er Jahren nicht getan, alles strahlt einen leicht schmuddeligen Charme aus. Das Essen war warm, aber nicht gerade ein Aushängeschild für die preiswerte und wohlschmeckende tschechische Küche.

Die letzten 40 km Fahrt zu unserer Unterkunft zogen sich dank unzähliger Baustellen und geschlossener Bahnschranken gewaltig in die Länge.

Nachdem wir das Haus übernommen hatten, machte sich der Teil der Familie, der am Freitag arbeiten musste, auf die Rückfahrt nach Dresden und erhaschte noch ein paar schöne Ausblicke auf das Isergebirge, es sollten die letzten sein, denn von Freitag bis Sonntag dominierte dichter Nebel mit sehr wenigen Lücken.

Nebelwald Am Freitag wurde von den Dagebliebenen der Ort und die nähere Umgebung erkundet, ein Aufstieg auf den nahegelegenen Stepanka-Aussichtsturm war nicht möglich, dieser ist nur am Wochenende geöffnet.

Am Samstag unternahmen wir, wieder gemeinsam, einen kleinen Spaziergang um den Berg Bukovec und das Bergdorf Jizerka.

Unser Mittagessen nahmen wir im Hotel in Prichovice ein, preislich und geschmacklich eine uneingeschränkte Empfehlung.

Am Nachmittag fuhren wir nach Harrachov: der gesamte Handel im Ort – und etwas anderes gibt es um diese Jahreszeit und bei diesem Wetter hier kaum – befindet sich fest in vietnamesischer Hand, die Straßen sind trotz allem gut mit Touristen gefüllt.

Am Abend grillten wir noch vor unserer Hütte und verbrachten Zeit mit Kartenspielen.

One Response to “Ein verlängertes Wochenende im Isergebirge”

  1. Tina sagt:

    Mir hat das verlaengerte Wochende sehr gefallen

    size gerade gelangweilt in der Schule, hab mein Gedicht gerade hinter mir und der Lehrerin ist auch nicht aufgefallen, dass ich zwei Woerter vergessen habe.
    Und das Beste ist, meine alte Kamera ist wieder aufgetaucht!!!

    Viel Spass euch im April

    hab dich lieb

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