Dass ein Autor in einem Roman mehrere Erzählstränge zusammenlaufen lässt ist normal, die Konsequenz, mit der Benjamin Stein dies in seinem Roman tut, dürfte einmalig sein. Stein schrieb ein “Wendebuch” – nein, kein Buch über die Wende von ’89 – sondern ein Buch zum Wenden. Das Buch hat zwei Anfänge – die zugehörigen Enden liegen [...]
Gerade als wir einen einigermaßen aussichtsreichen Punkt erreicht hatten, ertönete aus dem Nebel vor uns ein lautes Dröhnen, der Vogel war gelandet und auf Umkehrschub gegangen. Bald schob sich die Silhouette des Airbus aus dem Nebel und er rollte bis zum Ende der Landebahn an uns vorbei, dann wendete er und rollte zum Terminal.
