Der Riesenairbus A380 in Dresden

Schon vor geraumer Zeit hatte ich das Datum im Kalender markiert – am 2.6.10 kommt der A380 auf einem Übungsflug kurz nach Dresden. Obwohl der Besuch zur diensttechnisch ungünstigen Mittagszeit erfolgte, gelang es mir, rechtzeitig am Flughafen zu sein.

Dass es nahezu aussichtslos sein würde, von der Besucherplattform des Flughafengebäudes einen Blick auf die Maschine zu werfen(geschweige denn, ein einigermaßen brauchbares Foto zu schießen), war spätestens klar als auf Verkehrseinschränkungen um den Flugplatz herum hingewiesen wurde.

An der Autobahnausfahrt zum Flughafen gab es dann auch schon einen Rückstau auf die Autobahn – Versuch zwecklos.
Aber wir wollten, wie schon beim Obama-Besuch im Vorjahr ohnehin lieber von “hinten rum” unser Glück versuchen. Wir parkten am Ortsrand von Weixdorf und liefen – gemeinsam mit vielen anderen Menschen- in Richtung Rückseite der Landebahn. Gut – einige liefen nicht, sondern fuhren mit dem Auto über die Feldwege und ein BMW-Fahrer, dem wohl zu viele Menschen auf den Wegen unterwegs waren fuhr auch gleich mal über den frisch gepflügten Acker.

Und gerade als wir einen einigermaßen aussichtsreichen Punkt erreicht hatten, ertönete aus dem Nebel vor uns ein lautes Dröhnen, der Vogel war gelandet und auf Umkehrschub gegangen. Bald schob sich die Silhouette des Airbus aus dem Nebel und er rollte bis zum Ende der Landebahn an uns vorbei, dann wendete er und rollte zum Terminal.

Airbus A380 D-AIMA

Da wir nun einmal Airbus-gucker hier waren warteten wir auch noch die 45 Minuten bis zum Start ab. Wir standen am hinteren Drittel der Startbahn und hatten somit nur kurz die Gelegenheit die abfliegende Maschine zu sehen, leer wie sie offensichtlich war, hob sie sehr früh ab, gewann sehr schnell an Höhe und verschwand in den tiefhängenden Wolken.

Durchnässt machten wir uns auf den Rückweg.

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