Unser 2. Tag in der Eifel

[singlepic id=913 w=320 h=240 float=right]Das Wetter am Morgen sah wieder nicht soo toll aus, in der Nacht hatte es geregnet. Nun, wir würden uns überraschen lassen. Zuerst fuhren wir nach Wallenborn zu Deutschlands einzigem Geysir. OK, die Gelehrten streiten sich, ob man dieses geologische Phänomen als Geysir bezeichnen darf. Aber auf alle Fälle kommt aller 35 Minuten eine 2-4 m hohe Fontäne aus dem Becken, das Wasser ist zwar kalt, stinkt aber herrlich nach Schwefelwasserstoff. Angetrieben wird der Ausbruch also nicht durch thermische Prozesse, sondern durch eine steigende Kohlendioxyd-Konzentration, ähnlich dem Effekt beim Schütteln einer Sprudelflasche.

Als nächstes fuhren wir in die Kreisstadt Daun, ich wollte unbedingt eine ordentliche Wanderkarte der Umgebung kaufen. Dort, wo Touristeninformation draußen dranstand, war lediglich ein Ständer mit einer Handvoll Prospekten zu finden, da gibts an jeder Hotelrezeption mehr brauchbare Informationen. Zum Glück lag direkt gegenüber ein sehr gut sortierter Buchladen.

[singlepic id=914 w=320 h=240 float=left]Mit dem richtigen Kartenmaterial bewaffnet, fuhren wir zum nahegelegenen Parkplatz am Weinfelder Maar. Maare sind annähernd kreisrunde Kraterseen, die hier in der Eifel recht weit verbreitet sind. Wir umrundeten das Maar im Uhrzeigersinn, so dass wir bald am Maar-Panorama ankamen. Hier überqueren Straße und Wanderweg einen Bergsattel. Auf der einen Seite schaut man auf das Weinfelder Maar mit der Weinfelder Kirche, auf der anderen Seite sieht man das Schalkenmehrener Maar mit dem angrenzenden Trockenmaar und die Ortschaft Schalkenmehren. Weiter spazierten wir zum nahegelegenen Dronketurm, von dem aus wir auch das dritte Maar in unmittelbarer Umgebung, das Gemündener Maar, in der Tiefe schimmern sahen. Auf der Hochfläche in der Nähe des Dronketurms befinden sich neben den üblichen Holzbänken auch zwei durchaus gemütliche hölzerne Relax-Liegen.[singlepic id=916 w=320 h=240 float=right]
Nachdem wir genügend relaxed hatten und unsere Maar-Umrundung vollendet hatten, fuhren wir nach Manderscheid um einen Blick auf die beiden, einst verfeindeten, Burgen des Städtchens zu werfen. Wirklich ein toller Anblick.
Unseren aufkommenden Hunger stillten wir beim Italiener am Burgparkplatz mit zwei riesigen Spaghettitellern.

Nach der Mittagsruhe brachen wir noch zu einem Einkaufs- und Besichtigungsbummel nach Wittlich auf. Wittlich ist eine nette Kleinstadt mit einigen wirklich sehenswerten historischen Gebäuden.

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