Tag 4 – Nochmal Slowakisches Paradies

Weil es vorgestern so schön war und das Wetter im Vorland der Tatra stabiler aussah, fuhren wir wieder ins Slowakische Paradies. Dieses Mal nach Podlesok. Hier traf uns bei der Ankunft bald der Schlag. Der Parkplatz war riesig und trotz der frühen Stunde schon gut gefüllt….
Wir bezahlten wieder 1,50 „Eintritt“ und marschierten los in Richtung Hornad-Durchbruch. Erstaunlicher Weise verteilten sich die Menschenmassen doch ersteinmal ganz gut. Auf dem schmalen Weg in der Schlucht kam es dann aber immer wieder zu Staus.
Wieder ging es auf teils wackligen Tritten durch die Wände oberhalb des Flusses. Aber es gab auch viele Abschnitte mit relativ normalen Waldwegen. Die konnte man dann zum Überholen nutzen…
Hohe Leitern kamen heute leider nicht vor.
Kurz vorm Wendepunkt der Tour begann es aus dem scheinbar strahlend blauen Himmel zu donnern und zu tröpfeln. Wenige Minuten später waren wir an der Lettensdorfer Mühle,  wo wir uns ersteinmal zwei große Radler gönnten. Der Donner wurde heftiger und kurz darauf öffneten die als Schönwetterwolken getarnten Wolken ihre Schleusen und versuchten, uns einzuweichen.
Nicht mit uns, da unsere Radler leer waren und der Durst noch nicht annähernd gestillt, gingen wir noch mal ins Büffetbüdchen zum Nachfüllen. Und da es die beiden Bürschchen dort eher ruhig angehen ließen, konnten wir den  Regenguss dort recht gut abwarten….
Als wir dann einigermaßen gestärkt wieder aufbrachen, stellte sich heraus, dass wir ersteinmal auf den die Schlucht eingrenzenden Berg hoch mussten. Dank des Regens war der Weg schön matschig und natürlich musste ich mich dann in den Schlamm setzen…:-(
In der Ferne grollte der Donner und wir versuchten, so schnell wie möglich zurück zum Auto zu kommen. Aber der Weg zog sich. Endlich ging es abwärts, aber nur in sofort wieder steil nach oben zu führen. So langsam waren wir am Ende unserer Kräfte… Aber es war einigermaßen tröstlich,  dass sich auch wesentlich jüngere Leute nur noch dahin schleppten…
Als wir dann endlich wieder am Eingang der Schlucht angekommen waren, mussten wir wenigstens die Füße und so gut es ging Arme und Kopf im frischen Wasser des Flusses kühlen.
Irgendwie schafften wir dann auch noch die letzten beiden Kilometer bis zum Auto. Auf dem Campingplatz gab es nochmal einen halben Liter Radler und ein Eis für jeden.
Auch ohne dass wir nennenswert in den Regen gekommen wären,  waren wir nass bis auf die Haut. Am Auto zogen wir uns so gut es ging um, zum Glück hatten wir Badesachen und eine warme Jacke im Auto…:-)

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