Tag 6 Skalnate Pleso

Heute war wieder wandern angesagt. Wir stellten das Auto in Tatranska Lomnica auf der m großen kostenlosen Parkplatz an der Seilbahnstation ab und reihten uns in die Ticketschlange ein. Hier ging es relativ schnell vorwärts und beinahe erwartungsgemäß waren sie Tickets für die Fahrt auf die Lomnitzspitze für heute und morgen bereits ausverkauft.
Nun gut, wir hätten den Gipfel mitgenommen aber unsere kleine Wanderung beginnt eh am Skalnate Pleso. Die erste Seilbahn war noch eine ziemlich enge, ziemlich alte Viererkabine. Die brachte uns nach 20 Minuten anstehen zur Zwischenstation Start, von wo wir mit einer schicken neuen 15er Kabine bis Skalnate Pleso schwebten.
Hier schaute. Wir uns um und beobachteten wie schnell der Gipfel der Lomnitzspitze sein Wolkenkleid wechselte und auch immer wieder mal frei zu sehen war.
Nachdem wir uns fett mit Sonnencreme eingeschmiert hatten begannen wir den Abstieg über die Tatramagistrale in Richtung Hrebienok. Es war wie in unserer Erinnerung: der Weg wegen der großen Steinblöcke anstrengend und die Menschenmassen nervend. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass hier deutlich mehr Menschen unterwegs waren als in den Achtziger Jahren, als wir hier beinahe regelmäßig entlang gewandert sind.
Auf dem zweiten Teil der Strecke waren auch die Schäden des Orkans von 2004 hautnah zu sehen.
An der Hütte….  erkämpften wir uns ein Radler aus der Büchse bevor wir das letzte Stück des Weges in Angriff nahmen. Hier wurde es richtig schlimm mit den Menschenmassen, Kinderwagen und schreienden Kindern.
Der Wegverlauf war sicher als Folge der Orkanschäden verändert und es ging fast auf einer Höhe bis Hrebienok. Die kraftraubende Talquerung entfiel somit. Der Weg war teilweise mit Gehwegplatten belegt und als Krönung kam uns noch ein riesiges Plüschmurmeltier Maskottchen entgegen.
Wir waren froh als wir endlich in der Bahn hinunter nach Stary Smokovec saßen.
Unten aßen wir einen gewaltigen Cheeseburger und stiegen dann in die abfahrtbereite Tatrabahn zurück nach Tatranska Lomnica.
Für den Nachmittag hatten wir noch einen kleinen Stadtbummel in Zakopane geplant. Da jedoch offensichtlich die „Tour de Pologne“ dort entlang führte wo auch wir fahren wollten und wir immer wieder auf Staus und Straßensperren trafen kehrten wir schließlich um und genossen den herrlichen sonnigen Nachmittag auf der Wiese am Ortseingang von Zdiar.
Unser Abendbrot nahmen wir heute im traditionsreichen “ Zdiarsky Dom“ ein.
Hier waren die Kellnerinnen wirklich auf Zack. Leider hatten es aber die Wespen

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auf uns abgesehen, so dass wir unseren Aufenthalt nicht allzusehr ausdehnten….

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