Jetzt neu: lubke.eu

Ab sofort werde ich wohl die aktuellsten Fotos unter der Adresse www.lubke.eu veröffentlichen. Gegebenenfalls auch ein paar Worte dazu. Hintergrund ist die bequeme Möglichkeit Fotos mit Hilfe von Koken direkt aus Lightroom hochzuladen und auch relativ einfach kleine Textbeiträge hinzuzufügen.
Auch hierbei handelt es sich aber, wie bei allen meinen Online-Präsenzen, um ein Experiment, ohne Garantie auf Weiterführung…

Winterurlaub auf den Lofoten

Es ist schon ein Weilchen her, aber die Eindrücke werden wohl noch lange bleiben:

Im Februar sind wir von Berlin über Oslo auf die Lofoten gereist, genauer gesagt nach Harstad/Narvik auf dem Festland geflogen und dann in einer nächtlichen Fahrt durch dichtes Schneetreiben nach Strønstad auf der Insel Austvågøya gefahren. Das ging problemloser als gedacht.
In Strønstad hatten wir über Airbnb ein Häuschen gemietet in dem wir uns 13 Tage lang sehr wohl gefühlt haben. Lediglich in der Anreisenacht hatten wir leichte Probleme,… das Haus liegt ca 70 m neben der Straße und es hatte 75 cm frisch geschneit….

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Hauptgrund  für unsere Reise war, dass wir unbedingt Polarlichter sehen und fotografieren wollten. Bei 13 Nächten sollte mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit schon eine Nacht mit Polarlichtern dabei sein. Ansonsten wollten wir faul auf dem Sofa liegen und vielleicht einmal eine Runde über die Inseln fahren…., soviel zur Theorie.

Letztlich waren wir dann aber fast jeden Tag unterwegs, meist mit dem Auto, ab und zu auch mal ein kleines Stück zu Fuß, wobei aber an Wanderungen nicht zu denken war, dazu hätten wir Schneeschuhe oder wenigstens Ski benötigt.
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Die Landschaft ist, vor allem im Winter, einfach atemberaubend, das Wetter war, bei Sonnenschein und Temperaturen um 0°C, perfekt und wir waren regelmäßig begeistert von immer neuen An- und Ausblicken und großartigen Lichtstimmungen.
Dadurch, dass die Sonne zwar schon 10 Stunden scheint, aber nicht sehr hoch über den Horizont kommt, herrschen die meiste Zeit Lichtverhältnisse wie in der Dämmerung.

Als kleines Extra-Highlight unternahmen wir dann noch eine Fahrt mit der Hurtigruten-Fähre von Sortland auf den Vesteralen bis nach Svolvær, gleich um die Ecke von unserem Häuschen. Unterwegs legten wir im Geburtsort der Hurtigruten, in Stokmarknes an und besuchten den zumindest dort berühmten Trollfjord.

Auch diese Fahrt war ein einmaliges Erlebniss.

Ach, und Polarlichter haben wir auch gesehen, in 9 unserer 13 Nächte!
Und allein dafür hätte es sich gelohnt hierher zu kommen.

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Tag 7 Strbske Pleso

An unserem letzten Tag wollten wir noch eine kleine Wanderung unternehmen, aber keinesfalls auf so überfüllten Wegen wie gestern.
Also fuhren wir nach Strbske Pleso und stellten das Auto im zentralen Parkhaus ab, da wir relativ früh dran waren, fand sich sogar noch ein Schattenplatz.
Dann bummelten wir, vorbei an den Sprungschanzen, die ich viiieel größer in Erinnerung hatte, zur Talstation des Sessellifts zur Chata pod Soliskom. Angenehm war schon, das hier kein wirklicher Andrang herrschte und wir ohne irgendeine Verzögerung im Sessellift Platz nehmen konnten und in traumhafter Ruhe zur Hütte in 1830 m emporschweben konnten.

Von der Hütte führt ein durchaus leicht zu begehender Weg auf den Gipfel Predne Solisko. Da wir es am letzen Tag aber eher ruhig angehen lassen wollten und vor allem weil auf diesem Weg deutlich sichtbar doch ein gewisser Betrieb herrschte, nahmen wir den Weg mit der blauen Markierung, der über eine Felsschulter ins Tal Furkotska Dolina führte. Hier waren wir so gut wie allein und konnten die herrliche Landschaft noch einmal in vollen Zügen genießen.
Auch auf dem folgenden Weg durch das Tal kamen uns erst im unteren Abschnitt Wanderer entgegen, je näher wir an Strbske Pleso kamen, desto mehr. Obwohl das nun wirklich keine schwierige Wanderung war, waren wir wegen der Hitze vollkommen durchgeschwitzt. Deshalb suchten wir uns ein Schattenplätzchen am Ufer des Strbske Pleso um wieder einigermaßen zu Kräften zu kommen. Später gab es dann noch ein Eis und das obligatorische Radler.

Auf dem Rückweg hielten wir noch einmal in Tatranska Lomnica an und überlegten, ob wir noch mit einem sogennaten Mountain-Cart von der Seilbahnstation Start zu Tal rasen wollten, aber die Müdigkeit besiegte die Neugier, und so gaben wir lediglich unsere Liftkarten von heute morgen am Pfand-Automaten zurück und fuhren für eine ausgedehnete Mittagsruhe zurück in die Unterkunft.

Den Nachmittag verbrachten wir auf der Decke auf einer der zahlreichen Wiesen oberhalb des Dorfes.

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