Tag 3 Niedere Tatra

Heute wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen. Der Plan war, nach Jasna in der Niederen Tatra zu fahren, von da mit dem Lift nach oben, eine Stück den Kamm entlang zu spazieren, den grandiosen Blick auf die Hohe Tatra zu genießen und mit dem Luft wieder ins Tal zu fahren. Leider machte uns das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung. Der Kamm der Niederen Tatra lag im dichten Nebel und selbst an der Talstation regnete es immer mal wieder. Fernsicht war komplette Fehlanzeige. Da es erst später Vormittag war, beschlossen wir, ums Gebirge herum nach Srdiecko zu fahren, zu hoffen, dass es bis dahin aufreißt und wir dann von da den Lift nehmen könnten.
Leider sah es dort auch nicht besser aus.
Auf dem Rückweg machten wir noch in Tatranska Lomnica Station um uns an der Liftstation umzusehen und eine kurze Runde durch den wie eh und je touristisch überlaufenen, aber ansonsten relativ reizlosen Ort zu drehen.
Insgesamt  sind wir heute gut 300 km relativ sinnfrei in der Gegend herumgefahren.

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Unser Kurzurlaub in der Hohen Tatra

Tag 1 Anreise
Das Navi sagte 6 Stunden, vernünftigerweise rechnete ich mit gut 7 Stunden. Als wir endlich unsere Pension in Zdiar erreichten waren wir 11 Stunden unterwegs gewesen und entsprechend geschafft. Zwar führt die Autobahn in Polen fast auf direktem Weg hierher, aber zahllose, nicht enden wollende Baustellen und etliche Unfälle erschwerten das Vorankommen doch erheblich.
Kurz vor 6 wurden wir freundlich von der Wirtin in der Pension Vasko begrüßt. Schnell räumten wir unsere Sachen aus, fuhren nochmal zum Dorfkonsum und gingen anschließend im Kamzik essen.

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Winterurlaub in Dubai

Da wir (insbesondere Tina) diesen Winter nicht schon wieder auf die Kanaren fliegen wollten, wurde ein neues Ziel gesucht.
Bedingungen: maximal 6 Stunden Flugzeit, geringe Zeitverschiebung, warm und nicht langweilig….
Mir fiel überhaupt nichts ein, zum Glück hatte Tina selbst die richtige Eingebung. Gut, die 6 Stunden Flugzeit wurden überschritten, aber nur weil es keinen Direktflug ab Dresden gibt.
Lange Beschreibungen gibts hier bekanntermaßen ja nicht mehr, aber kein Problem, man kann die Woche locker mit einem Wort beschreiben:
“ Boah!“

Unser Hotel, das „Suha City“, können wir auf Grund der nahezu perfekten Lage und des sehr guten Preis-/Leistungsverhältnisses empfehlen, das überteuerte Frühstücksbuffet muss man aber nicht buchen, im nahegelegenen Deira-City Center gibts genügend preiswerte Alternativen.

Mietwagen braucht man, wenn man sich nur in der Stadt umsehen will, definitiv nicht, da gibts die Metro und spottbillige jederzeit und überall verfügbare Taxis.

Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit und kommen aus (fast) aller Herren Länder…

Kurz: Dubai ist als Urlaubsziel ohne Einschränkung zu empfehlen, lediglich wer einen Einreisestempel aus Israel im Paß hat, sollte sich ein Zweitexemplar besorgen….

Mit der AIDAmar im Roten Meer


Unseren diesjährigen Winterurlaub verbrachten wir weder auf den Kanaren, noch im Gebirge, wir hatten eine Kreuzfahrt im Roten Meer auf der AIDAmar gebucht.
Da wir uns eigentlich nicht zu den Leuten zählen, die sich auf einem Kreuzfahrtschiff wohlfühlen, dachten wir, etwas ziemlich verrücktes gemacht zu haben. Wie sich herausstellte, ist auch für Individualisten wie uns eine AIDA-Kreuzfahrt ein großartiges Erlebnis und wird höchstwahrscheinlich irgendwann sogar eine Wiederholung finden. Das Schiff ist nämlich groß genug, daß man unerwünschtem Trubel aus dem Weg gehen kann und es bietet jeden (für uns) erdenklichen Komfort.
Wie kamen wir nun auf die Idee, trotzdem so eine Reise zu buchen? Ganz einfach, die Stationen der Reise versprachen einige Ziele, die wir mit unserer herkömmlichen Art zu reisen eher nicht erreichen würden, abzudecken.

Start der Kreuzfahrt war am Sonntag in Sharm El Sheikh, einem großen Urlaubsort an der ägyptischen Südspitze der Sinai-Halbinsel. Gesichtslos und absolut nicht unser Geschmack, aber immerhin mit dem Tauchparadies Rotes Meer direkt vor der Tür.

Die erste Station unserer Reise war dann am Montag Aqaba in Jordanien. Von hier unternahmen wir einen Tagesausflug in die legendäre Nabathäer-Wüstenstadt Petra mit ihren zahlreichen in den roten Fels gehauenen Häusern und Palästen. Unbedingt sehenswert aber für im sich im arabischen Raum eher unwohl fühlenden Individualtouristen am besten in der Gruppe zu besuchen.

Am Dienstag waren wir in Eilat/Israel. Von hier flogen wir am frühen Morgen nach Tel Aviv um von da mit dem Bus nach Jerusalem zu fahren, eine 4stündige Stadtrundfahrt/-rundgang zu machen und am frühen Nachmittag wieder auf dem Schiff zu sein. Absolut verrückt aber ein großartiges Erlebnis. Israel ist viel grüner, als ich das erwartet hatte und in der Tat (mindestens) eine ausführlichere Reise wert. Jerusalem muss man gesehen und erlebt haben und 4 Stunden sind natürlich viel zu wenig. Allzu große Sicherheitsbedenken braucht man wahrscheinlich tatsächlich nicht zu haben, hatte ich den Eindruck.

Am Mittwoch gingen wir in Safaga/Ägypten vor Anker und fuhren mit dem Bus 4 Stunden durch die Wüste und am Nil entlang nach Luxor, hier besichtigten wir das Tal der Könige und die gewaltige Tempelanlage von Karnak, bevor wir die Rückreise antraten. Beide Ziele sind ebenfalls Dinge die man gesehen haben muß, zusätzlich gibt es mit dem Tempel der Hatschepsut und dem Tempel von Luxor mindestens zwei Top-Sehenswürdigkeiten, die bei unserem Besuch außen vor blieben.
Eine wahre Pest sind die extrem zudringlichen fliegenden Händler, insbesondere im Tal der Könige. Bei allem Verständnis für die Lage dieser armen Menschen: so kann man auch die letzten Touristen vergraulen, denn es liegt gewiss nicht jedem, diese Leute notfalls mit Körpereinsatz beiseitezudrängen. Der eine oder andere hätte sicher gern in Ruhe ein Souvenir ausgewählt, aber das ist dort schlichtweg unmöglich.

Den Donnerstag verbrachten wir auf dem Schiff, das ganz langsam in Richtung Norden fuhr und kosteten den Luxus an Bord aus.

Am Freitag ankerten wir in Sokhna und fuhren von da nach Sakkara, wo wir die Stufenpyramide König Djossers sowie die Mastaba-Gräber besichtigten. In Memphis sahen wir die Ramses-Statue sowie die Alabaster-Sphinx bevor wir in Gizeh zum Höhepunkt der Reise gelangten: den berühmten Pyramiden und der Sphinx.
Am Rand streiften wir Kairo, über das was wir dort sahen, will ich lieber nichts sagen.

Am Samstag schließlich gingen wir wieder vor Sharm-El Sheikh vor Anker und unternahmen einen sehr schönen Schnorchelausflug und verbrannten uns dabei die Buckel.

Am Sonntag ging es dann zurück ins winterliche Deutschland.
Ein Erholungsurlaub war die Reise definitiv nicht, was wir aber an Eindrücken und Erlebnissen mit nach Hause nehmen konnten ist unbezahlbar.