Eifel Tag 4, Gerolstein und Kylltal

[singlepic id=929 w=320 h=240 float=right]Heute besuchten wir noch einmal Gerolstein. Hier bestiegen wir zuerst den Auberg, eine sehr auffällige Kalkklippe oberhalb der Stadt. Im Prinzip ist ja auch hier alles gut beschildert, aber wenn man als ortsunkundiger mit dem Auto anreist und eigentlich nicht weiß, wie das Ziel nun heißt, nützt einem auch das beste Navigationsgerät nichts. Das heisst, bis wir unseren Parkplatz gefunden hatten, haben wir erst einmal etliche Runden gedreht. Später haben wir das Auto dann noch im Tal abgestellt und sind ein Stück zur Burg hochgestiegen um ein paar Überblicksbilder von oben zu machen.

[singlepic id=928 w=320 h=240 float=left]Dann fuhren wir durch das Kylltal um die Eishöhlen von Birresborn zu (be-) suchen. Ein kleines, unscheinbares Hinweisschild an der Hauptstrasse brachte uns dann schließlich auf die richtige Spur. Mitten in der Pampa liegen die ehemaligen Mühlsteinbrüche versteckt. Hier führen einige Stollen tief in den Fels hinein. Das Ganze ist mit ein paar Hinweistafeln und Absperrgittern ausgestattet. Man kann die Höhlen auf eigene Faust erkunden, braucht dazu aber eine Taschenlampe, die hatten wir mit. Wie sich herausstellte verlor sich das Licht unserer Funzel aber  in den ziemlich großen Höhlen nahezu spurlos. Ein ordentlicher Strahler sollte es also schon sein. Trotzdem waren die Höhlen ein beeindruckendes Erlebnis.

[singlepic id=927 w=320 h=240 float=right]Weiter führte die Fahrt nach Mürlenbach. Knapp oberhalb dieses schmucken Städtchens steht die Bertradaburg majestetisch auf einem Felsvorsprung. Sehr malerisch, das Ganze.

Als Abschluss der Kylltaltour besuchten wir noch kurz Kyllburg. Ich habe noch nie ein soo trauriges, trostloses und verschlafenes Nest gesehen. Vielleicht lag es einfach auch nur daran, dass Sonntag Nachmittag war. Die vielen, offensichtlich verlassenen Geschäfte, in deren Schaufenstern und Regalen teilweise noch Waren herumstehen, sprechen allerdings eine andere Sprache.

[singlepic id=926 w=320 h=240 float=left]Da nun doch noch die Sonne herauskam, fuhren wir noch nicht zurück zum Hotel, sondern ans Meersburger Maar im Nachbarort Meersburg. Hier wollten wir uns in Ruhe auf eine Bank am Ufer des Sees setzen und die Sonnenstrahlen genießen. Die hundert anderen Spaziergänger hätten uns auch nicht weiter gestört. Was uns aber bald vertrieb, war ein Bauer, der am anderen Ufer des Sees sein Feld mit einer laut dröhnenden Maschine beackerte. Und das zum Sonntag nachmittag 😉