Eifel Tag 5 Geschichte und Mosel

[singlepic id=930 w=320 h=240 float=right]Unsere heutige Rundfahrt begann mit einem Zwischenstopp in dem malerischen Fachwerkstädtchen Monreal. Interessanterweise waren hier kaum Touristen unterwegs und wir konnten ungestört durch die Straßen und Gassen schlendern.

[singlepic id=931 w=320 h=240 float=left] Anschließend fuhren wir zur Burg Eltz, genauer gesagt zum Parkplatz an der Östermühle bei Müden.Von hier ging es steil hinab ins Eltztal und an der Burg wieder ein Stückchen hinauf. Burg Etlz ist schon etwas Besonderes. Seit ihrer Gründung vor über 850 Jahren wurde sie nie zerstört und befindet sich seitdem ununterbrochen im Besitz der Familie von und zu Eltz. Mit ihren zahlreichen angestückelten Gebäuden und Türmchen sieht sie aus, wie der Phantasie eines übermütigen Märchenfilmregiseurs entsprungen.

Ihr Abbild ziehrte auch schon eine Briefmarke der Deutschen Bundespost und die Rückseite des 500 DM-Scheines (komisch – kann ich mich gar nicht erinnern).
Nachdem wir den schweißtreibenden Aufstieg zum Parkplatz hinter uns gebracht hatten, beschlossen wir, die als nächstes geplante Burg Pyrmont von unserer Liste zu streichen und ins Moseltal hinunterzufahren.[singlepic id=932 w=320 h=240 float=right]
In Klotten, kurz vor Cochem, nahmen wir einen kleinen Imbiss zu uns und passierten dann das völlig überfüllte Cochem.
[singlepic id=933 w=320 h=240 float=left]An der Marienburg bei Zell blickten wir von oben auf eine der unzähligen Moselschleifen hinab. Diese ist wohl die engste, nur ein wenige 100 m breiter Felssporn hindert die Mosel hier daran, mal schnell gut 10 km abzukürzen.
In Traben-Trarbach unternahmen wir noch einen kleinen Stadtspaziergang, bevor wir über Wittlich zurück in unser Hotel fuhren.
Sicherlich kann man locker auch einen ganzen Urlaub in der romantischen Mosellandschaft mit ihren unzähligen alten Burgen  und Kirchen verbringen, wir wollen es diesmal bei dieser Stippvisite bewenden lassen.

Unser 2. Tag in der Eifel

[singlepic id=913 w=320 h=240 float=right]Das Wetter am Morgen sah wieder nicht soo toll aus, in der Nacht hatte es geregnet. Nun, wir würden uns überraschen lassen. Zuerst fuhren wir nach Wallenborn zu Deutschlands einzigem Geysir. OK, die Gelehrten streiten sich, ob man dieses geologische Phänomen als Geysir bezeichnen darf. Aber auf alle Fälle kommt aller 35 Minuten eine 2-4 m hohe Fontäne aus dem Becken, das Wasser ist zwar kalt, stinkt aber herrlich nach Schwefelwasserstoff. Angetrieben wird der Ausbruch also nicht durch thermische Prozesse, sondern durch eine steigende Kohlendioxyd-Konzentration, ähnlich dem Effekt beim Schütteln einer Sprudelflasche.

Als nächstes fuhren wir in die Kreisstadt Daun, ich wollte unbedingt eine ordentliche Wanderkarte der Umgebung kaufen. Dort, wo Touristeninformation draußen dranstand, war lediglich ein Ständer mit einer Handvoll Prospekten zu finden, da gibts an jeder Hotelrezeption mehr brauchbare Informationen. Zum Glück lag direkt gegenüber ein sehr gut sortierter Buchladen.

[singlepic id=914 w=320 h=240 float=left]Mit dem richtigen Kartenmaterial bewaffnet, fuhren wir zum nahegelegenen Parkplatz am Weinfelder Maar. Maare sind annähernd kreisrunde Kraterseen, die hier in der Eifel recht weit verbreitet sind. Wir umrundeten das Maar im Uhrzeigersinn, so dass wir bald am Maar-Panorama ankamen. Hier überqueren Straße und Wanderweg einen Bergsattel. Auf der einen Seite schaut man auf das Weinfelder Maar mit der Weinfelder Kirche, auf der anderen Seite sieht man das Schalkenmehrener Maar mit dem angrenzenden Trockenmaar und die Ortschaft Schalkenmehren. Weiter spazierten wir zum nahegelegenen Dronketurm, von dem aus wir auch das dritte Maar in unmittelbarer Umgebung, das Gemündener Maar, in der Tiefe schimmern sahen. Auf der Hochfläche in der Nähe des Dronketurms befinden sich neben den üblichen Holzbänken auch zwei durchaus gemütliche hölzerne Relax-Liegen.[singlepic id=916 w=320 h=240 float=right]
Nachdem wir genügend relaxed hatten und unsere Maar-Umrundung vollendet hatten, fuhren wir nach Manderscheid um einen Blick auf die beiden, einst verfeindeten, Burgen des Städtchens zu werfen. Wirklich ein toller Anblick.
Unseren aufkommenden Hunger stillten wir beim Italiener am Burgparkplatz mit zwei riesigen Spaghettitellern.

Nach der Mittagsruhe brachen wir noch zu einem Einkaufs- und Besichtigungsbummel nach Wittlich auf. Wittlich ist eine nette Kleinstadt mit einigen wirklich sehenswerten historischen Gebäuden.

[singlepic id=915 w=320 h=240 float=center]