Akureyri, Godafoss und Myvatn

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Mittwoch, 08.08.07
[singlepic id=632 w=320 h=240 float=right]Unser erster Besichtungspunkt heute war das Freiluftmuseum Glaumbaer, nicht allzuweit von unserer Unterkunft entfernt. Hier gibt es alte Torfhäuser aus dem 18./19.Jahrhundert zu besichtigen. Ein Muß für jede Islandreisegruppe, weshalb hier oft Hochbetrieb herrscht. Wir waren relativ früh hier, so hielten sich die Menschenmassen noch im Rahmen, trotzdem war es schon schwierig ein paar Fotos zu machen auf denen die Häuser und nicht nur Touristen zu sehen waren.

Durch interessante Landschaften fuhren wir nun nahezu ohne Zwischenstopp bis nach Akureyeri, der sogenannten Hauptstadt des Nordens und heute unser Etappenziel.

Akureyeri ist wunderschön an einem von hohen Bergen umgebenen Fjord gelegen. Dennoch suchten wir erst einmal nur schnell unser Hotel und fuhren sofort weiter, denn die nächsten Tage waren so voller möglicher Ausflugsziele, dass wir heute schon ein wenig „vorarbeiten“ konnten, denn wir lagen gut in der Zeit.

[singlepic id=641 w=320 h=240 float=left]Zuerst ging es zum Waserfall Godafoss, ebenfalls ein Muß für jede Islandreise, freundlicherweise direkt an der Ringstraße gelegen.

Ein großer Wasserfall, hübsch anzusehen und gut besucht.

Weiter ging es zum Myvatn – dem Mückensee.

Das Gebiet um diesen See ist reich an touristischen Attraktionen der verschiedensten (geologischen) Arten. Wir begannen unsere Besichtigung an den imposanten Pseudokratern von Skutustadir.

[singlepic id=648 w=320 h=240 float=right]Weiter ging es zu den Lavafiguren von Kalfaströnd.

Nächste Station waren die düsteren Felsen von Dimmuborgir. Die Felsen waren durchaus eindrucksvoll und erinnerten stark an die Feuerberge von Lanzarote – nur daß es hier viel grüner ist.

Nun begann sich bei uns aber so langsam eine gewisse Müdigkeit einzustellen. Deshalb kam eine Besteigung des in der Nähe gelegenen Kraters Hverfell nicht mehr in Frage.

Nur die Heißwasserspalten Storagia und Grjotagia in der Nähe von Reykjahlid standen noch auf unserer Liste. Die Storagia liegt verkehrsgünstig, aber kaum ausgeschildert, nichteinmal ein „richtiger“ Parkplatz war vorhanden. Scheint eher eine Art „Geheimtip“ zu sein, denn es waren auch kaum Menschen unterwegs hier. Über eine stählerne Leiter stiegen wir in den Felsspalt hinab und sahen an verschiedenen Stellen Seile in den Felsen verschwinden, diese reichten bis ins Wasser. Obwohl das ganze recht abenteuerlich-verführerisch aussah, badeten wir dennoch nicht, denn laut Reiseführer sollen die kleinen Pfützen wahre Brutstätten der verschiedensten -nicht immer freundlichen- Bakterienkulturen sein…

Aus diesem Grunde schenkten wir uns dann auch Spalte Nr. 2. Nur einen kurzen Besuch am Sulfatatrenfeld Hverir hätten wir gern doch noch gemacht, wenn wir es denn gefunden hätten. (Am nächsten Tag sahen wir, dass wir nur 200 m vorher umgekehrt waren).Aber erschöpft und müde wie wir waren war uns das in dem Moment reichlich egal. Und wir hatten ja auch noch knapp 100 km Rückfahrt nach Akureyri vor uns, die wir dann im gefährlichen Halbschlaf irgendwie auch bewältigten.

[singlepic id=651 w=320 h=240 float=left]In Akureyri bezogen wir unser relativ großes aber dennoch einfaches Zweizimmerappartement im alten Teil des Edda-Hotels. Die Sanitäranlagen waren am anderen Ende des Ganges, wir hatten den Gang jedoch fast für uns allein.

Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, mussten wir noch einkaufen gehen. Am Ortseingang hatten wir einen Bonus-Markt gesehen, die isländische Antwort auf Aldi und Lidl.

Die Preise für Lebensmittel waren hier tatsächlich (geringfügig) niedriger als in anderen Supermärkten, der Andrang – speziell an Touristen- war entspechend. Es ging chaotisch zu, die Kassen piepsten extrem laut – oder kam das unseren überreizten Nerven nur so vor?- jedenfalls sahen wir zu, dass wir unsere Sachen zusammenbekamen und machten uns schleunigst von dannen, zurück ins Hotel, wo wir total übermüdet in die Betten fielen.

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