Nach Stykkisholmur

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Montag, 06.08.2007

[singlepic id=569 w=320 h=240 float=right]Da ich recht früh aufwachte, kurz nach 3 Uhr war es wieder taghell, stand ich 6.30 Uhr auf und machte einen kleinen Erkundungsspaziergang durch Reykjavik. Direkt vor unserem Hotel begann eine große Parkanlage die mit Graugänsen und Seeschwalben bevölkert war. Durch diesen Park hindurch marschierte ich in die Innenstadt, wo ich ziemlich erschrak, hunderte zum Teil stark angetrunkene Jugendliche schien gerade aus Kneipen und Discos aufzubrechen, wohlgemerkt, es war Montag morgen 7 Uhr! (Später sollten wir feststellen, dass heute hier ein Feiertag war). Die Straßen waren voller Müll und Schmutz und die Stadt machte einen wirklich abschreckenden Eindruck auf mich. Ich lief ein Stück zur modernen Hallgrimmskirche, inzwischen fing es leicht zu nieseln an und ich kehrte ins Hotel zurück. Nun war es Zeit für das Frühstück, welches abgesehen vom Speisesaalambiente auch richtig gut war.

Heute wollten wir zur Halbinsel Snaefellsnes nach Stykkisholmur fahren.

[singlepic id=570 w=320 h=240 float=left]Wir verließen die Stadt also im großen Bogen nach Nordosten. Bald kamen wir an den Hvalfjördur(Walfjord), den man, wenn man es eilig hat, im Tunnel unterqueren kann oder aber wenn man die Landschaft genießen will, umfahren sollte. Was auf der Karte wie ein kleiner Umweg aussieht, stellte sich, vor allem auch wegen der zahlreichen Fotostopps aus ziemlich lange Strecke heraus. Am hinteren Ende des Fjords fuhren wir von der Hauptstraße ab, parkten -wie sich später herausstellte 500 m vor dem eigentlichen Parkplatz, die Straße war aber kaum noch als solche zu erkennen- und machten uns zu Fuß auf den Weg zu Islands höchstem Wasserfall, dem Glymur.

[singlepic id=579 w=320 h=240 float=right]Die Landschaft war schön, stellenweise war der Weg regelrecht abenteuerlich, es war jedoch schon abzusehen daß der Bach der vom Wassserfall kam nicht gerade viel Wasser führte. Der Wasserfall selbst war erst ganz zum Schluß zu sehen und nicht wirklich beeindruckend. Trotzdem war es eine hübsche kleine Wanderung.

Als wir wieder im Auto saßen und unseren Weg fortsetzten begann es immer stärker zu regnen.
Dieser Regen begleitete uns entlang der gesamten Südküste der Halbinsel Snaefellsnes wo wir einige geplante Stopps wegen Starkregens entfalllen lassen mussten, im dichten[singlepic id=581 w=320 h=240 float=left] Nebel tasteten wir uns über den Bergpass auf die Nordseite der Halbinsel.

Schönes Wetter war das hier zwar auch nicht, aber immerhin regnete es nicht und es boten sich einige, doch spektakulär zu nennende Anblicke der Berglandschaft. Den Vulkan Snaefellsjökull bekamen wir allerdings nicht zu Gesicht.

Von Olafsvik über Grundarfjördur fuhren wir nach Stykkisholmur, wo wir in einer Privatunterkunft wohnen sollten – Marias Gästehaus.

[singlepic id=592 w=320 h=240 float=center]Hier wartete schon eine andere deutsche Familie vor [singlepic id=585 w=320 h=240 float=right]verschlossenen Türen. Gerade als wir beschlossen hatten eben erst mal das Städtchen zu besichtigen kam die Hausherrin in einem alten Subaru angebraust. Eine sehr freundliche alte Dame – schätzungsweise weit jenseits der siebzig, sie sprach ein paar Brocken englisch und zeigte uns unsere Zimmer. Wir hatten ein kleines Zimmerchen, kitschig-plüschig ausgestattet- genau so hatte ich es mir vorgestellt. Immer wieder wollte Maria wissen ob wir zufrieden wären und ja alles nach unseren Wünschen wäre. Für eine Nacht war es das und zumindest das Bad direkt neben unserem Zimmer war auch geräumig und von modernem Standard, trotzdem natürlich dem Stil des Hauses entsprechend eingerichtet. [singlepic id=589 w=320 h=240 float=left]Wer eine Nacht in Stykkisholmur übernachtet, dem sei Marias Gästehaus unbedingt empfohlen.

Später machten wir noch einen kleine Spaziergang zum Fährhafen mit seinem Aussichtsberg, das Wetter war allerdings eher ungemütlich zu nennen, so das wir bald wieder unsere Unterkunft ansteuerten.

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