Der Chobe Nationalpark in Botswana

[album=22,extend]Sonnabend 18.07.09

Rechtzeitiges Erscheinen am Frühstücksbuffet hilft satt werden: – Hier im Hotel findet eine Tagung des Namibischen Erziehungsministeriums statt – offensichtlich Dorfschullehrerinnen und Lehrer aus dem ganzen Land…., denen scheint es echt nicht gut zugehen. So lief das sicher auch ab, wenn DDR-Bürger in einem West-Hotel zu Gast waren :-).

Nach unseren gestrigen Erfahrungen in Sambia stürzten wir uns heute ins Abenteuer Botswana. Wenn der Reiseführer schreibt, die botswanischen Beamten wären nicht besonders freundlich, hat man natürlich Vorurteile – völlig unbegründet, zumindest für die ausgesprochen freundlichen und fröhlichen Leute am Grenzübergang Ngoma Bridge. Zwar verbrachten wir auch hier rund eine Stunde, aber alles lief korrekt ab und die Formulare mussten nicht wir ausfüllen. Außer einem Fragebogen zur Schweinegrippe – und auch dafür entschuldigte man sich. Von Political Correctnes haben die hier erfreulicherweise auch noch nichts gehört –  die Wand im Büro der Immigrationsbehörde ist mit bunten Zetteln und sinnigen Sprüchen á la „Sei nett zu anderen dann sind sie es auch zu dir“ zugeklebt. Zumindest ein Spruch fällt etwas aus dem Rahmen :“ Some people are just alive because it’s forbidden to shoot them“…

Lustig war noch die Veterinärkontrolle – das volle Programm mit durch die [singlepic id=439 w=320 h=240 float=right]Desinfektionsgrube fahren, Schuhe (auch die unbenutzt im Auto stehenden) auf altem feuchten Lappen abtreten und Blick in den Kühlschrank. Die Einfuhr von tierischen Produkten ist streng verboten, wegen Maul- und Klauenseuchengefahr. Das einzige Land in dem die im südlichen Afrika hin und wieder auftritt, soll wohl Botswana sein…

Wir waren hierher gekommen, um den Chobe-National-Park zu besuchen. In Botswana läuft es mit dem Tourismus und den Nationalparks etwas anders als in Namibia und in den meisten anderen Ländern. Man versucht die Besucherzahlen über den Preis zu regulieren – sprich zu reduzieren. So schmerzlich das für uns Normalsterbliche mit beschränktem Budget auch ist, der Natur tut’s gut. [singlepic id=451 w=320 h=240 float=left]

Wir fuhren von Kasane entlang dem Chobe-Ufer über eine herrliche Allradstrecke, die aber weder uns noch unser Auto überforderte. Andere Touristen sind uns in den 4 Stunden, die wir unterwegs waren, vielleicht noch 5 oder 6 begegnet. Dafür Tiere ohne Ende – endlich Flusspferde, massenhaft Warzenschweine, Krokodile, Geier, riesige Elefantenherden und, und, und.

Man sollte mehr Zeit für Botswana einplanen.

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Dennoch beschlossen wir heute, den Rückweg nach Windhoek nicht über Botswana – wie angedacht – sondern doch über Namibia zu fahren. So können wir der Gegend nördlich von Windhoek und dem Waterberg noch einen Besuch abstatten.

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