Etosha

[album=17,extend]Freitag, 10.07.09

[singlepic id=329 w=320 h=240 float=right]Bevor wir uns verabschiedeten, kauften wir noch ein paar Stachelschweinsouvenirs aus Katrins kleinem Laden ein. In Kamanjab tankten wir, nicht ohne wieder ein paar geschnitzte Makalani-Nüsse angedreht zu bekommen.

Antje hatte uns empfohlen, den kürzeren Weg über die nicht asphaltierte Straße D 2659 zu nehmen, zwar wären wir länger unterwegs, aber auf Grund der relativen Abgeschiedenheit bot sich die Gelegenheit, auch Tina mal ans Steuer zu lassen. Mit 15 muss man doch Auto fahren können und so eine ungestörte Möglichkeit bietet sich nicht gleich wieder.

Nun gut, wir probierten es aus und Tina stellte sich auch ganz geschickt an, nicht ein einziges Mal würgte sie den Motor ab, an kritischen Stellen und bei Gegenverkehr übernahm ich das Steuer, aber wo wir so richtig allein waren und die Strecke einigermaßen gerade, durfte Tina immer wieder ran.


[singlepic id=352 w=320 h=240 float=left]Gegen Mittag trafen wir im Etosha Nationalpark ein und bekamen auch gleich unsere Zimmer bzw Häuschen. Da der Zimmerservice hier aber noch nicht durch war, machten wir uns auf zu unserer ersten Tierbeobachtungsfahrt. Wir sahen verschiedene Antilopenarten, Zebras, Giraffen und schließlich am Wasserloch mit dem bezeichnenden Namen Ollifantsbad auch unsere erste kleine Elefantenherde. Auf dem Rückweg sahen wir am Wasserloch Nebrownii eine weitere Elefantenherde, hier waren die Elefanten jedoch nicht alleine, eine Löwenfamilie war ebenfalls zu Gange. Leider auch ein großer Haufen Menschen, so dass wir nur einen Platz in der zweiten Reihe bekamen. Aber zumindest haben wir die Löwen gesehen – damit hätten wir eher weniger gerechnet. [singlepic id=338 w=320 h=240 float=center]

Anschließend bezogen wir unsere stylishen und komfortablen Hütten.Wir hatten die preiswertesten Standardunterkünfte gebucht, aber die komfortableren Bush-Chalets erhalten. Da die Unterkünfte über FTI nur als Doppelzimmer zu buchen waren, verfügten wir jetzt tatsächlich über 2 komplette Hütten, von denen eine locker 4 oder 5 Personen hätte aufnehmen können. [singlepic id=330 w=320 h=240 float=center]Aber manchmal ist etwas Luxus auch ganz angenehm!
Dann machten wir noch einen Spaziergang zum fast vor der Haustür liegenden Wasserloch von Okaukujeho. Hier zog gerade eine Elefantenherde mit ca 30 Tieren auf, einige davon waren noch sehr, sehr jung. Im Licht der untergehenden Sonne ein wunderbarer Anblick.

Am späteren Abend sind wir dann noch mal zum Wasserloch gegangen und konnten dort 8 oder 9 Nashörner im  Flutlicht beobachten, zum fotografieren dieser kolosalen Ungetüme war die Beleuchtung eher ungeeignet.

Sonnabend 11.07.09

Heute waren wir zu spät aufgestanden. Irgendwie vertue ich mich immer mit der namibischen Winterzeit und der „normalen“ Zeit, die in allen Nachbarländern und im äußersten Nordosten Namibias wie auch zu Hause in Deutschland gilt, jedenfalls strömten die Menschenmassen alle vom Wasserloch weg, [singlepic id=347 w=320 h=240 float=right]als wir gerade auf dem Weg dahin waren, na ja morgen haben wir ja noch einen zweiten Versuch.

Danach gingen wir frühstücken, das Frühstücksbuffet war optisch recht hübsch, aber nichts herausragendes, wenn man mal von den extra zubereiteten Omeletts absah.

Am Vormittag fuhren wir die Wasserlöcher im Westteil des Parks bis zum sogenannten Märchenwald mit seinen bizarren Moringabäumen ab und sahen auch eine ganze Menge Tiere, allerdings nichts was wir nicht irgendwo schon mal gesehen hatten, abgesehen vielleicht von den Fuchsmangusten und dem Waran auf dem Rückweg kurz vor dem Camp.

Die kurze Mittagspause verbrachten wir mit dem Schreiben von Urlaubskarten.

Dann brachen wir zum Wasserloch Nebrownii auf, wo wir gestern nachmittag aus der zweiten Reihe die Löwen gesehen hatten, heute wollten wir in der ersten Reihe stehen. Machten wir auch, [singlepic id=355 w=320 h=240 float=left]zwei Stunden lang, ohne Löwen- oder Elefantenbesuch. Zumindest konnten wir zwei Giraffen beim Trinken zusehen, ein witziger Anblick, für die Tiere aber wohl weder witzig noch ungefährlich.

Auch am heimischen Wasserloch von Okaukuejo blieben uns heute spektakuläre Sichtungen versagt.

Gegen Abend bestiegen wir noch den Aussichtsturm mitten im Camp.

Sonntag, 12.07.09

Beim morgendlichen Besuch am Wasserloch war zwar lautes Gebrüll von Elefanten und/oder Löwen zu hören, gesehen haben wir die Tiere leider nicht. Heute stand die wohl kürzeste Tagesetappe, die Fahrt ins Halali-Camp an. Die Zahl der Tierbeobachtungen unterwegs hielt sich wieder stark in Grenzen. Während wir dann allerdings am Wasserloch von Halali darauf warteten, dass unsere Zimmer fertig würden, tauchte dort eine Herde mit über 40 Elefanten, darunter auch einige ganz „winzige“ auf.

Unsere Unterkunft, diesmal die Standardvariante, sah zwar von außen eher bescheiden aus, die Ausstattung jedoch ließ keine Wünsche übrig, Tina hatte wieder eine eigene große Unterkunft für sich![singlepic id=363 w=320 h=240 float=center]

Als wir dann zum Sonnenuntergang wieder am Wasserloch waren, schaute dort eine Nashornmutter mit ihrem Jungen vorbei.

Montag 13.07.09

Heute stand der östliche Teil des Etosha Nationalparks auf dem Tourenplan. Wir hatten den Eindruck, dass die Tierdichte nach Osten hin eindeutig zunahm. Sogar ein Nashorn war wieder zu sehen, wenn auch nur in der Ferne. Besonders niedlich fanden wir die Dik-Diks, eine kleine Antlipenart, und auch Ducker waren in der Nähe von Namutoni zu sehen. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher zum Etosha-Lookout, hier kann man ein paar hundert Meter in die Etosha-Pfanne hineinfahren.[singlepic id=368 w=320 h=240 float=center]

Unsere nachmittägliche Tour zum Goas-Wasserloch verlief arm an Tiersichtungen, lediglich zwei im Gras schlafende Löwen, für den ungeübten Beobachter nahezu unsichtbar, sorgten für eine dichte Traube von Fahrzeugen auf der Zufahrtsstraße zum Wasserloch.

Auch am Halali-Hauswasserloch herrschte zum Sonnenuntergang Flaute.

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