Geparden und der Waterberg

[album=25,extend]Dienstag, 21.07.09

[singlepic id=468 w=320 h=240 float=right]Unangenehme Überraschung nach dem Aufstehen: unser rechter Hinterreifen war platt. Na gut – lieber auf dem Campingplatz ein Rad wechseln als irgendwo in der Pampa. Wir haben ja nicht umsonst zwei Ersatzräder dabei. Und zwei Wagenheber, einen riesengroßen, der nicht richtig funktioniert, und einen kleinen, filigranen, zum unter die Achse stellen. Nach Rücksprache mit unserem Zeltplatznachbarn entschieden wir uns für den Winzling, der unser riesiges Auto auch ziemlich klaglos anhob. Dank der tatkräftigen Nachbarschaftshilfe bekamen wir das kaputte Rad schließlich auch ab, der Anbau des Ersatzrades war dann ein Kinderspiel.

[singlepic id=489 w=320 h=240 float=left]Dann ging es los. Da wir trotz Radwechsels gut in der Zeit lagen, fügten wir noch einen kurzen Abstecher zum Hoba-Meteoriten in der Nähe von Grootfontein ein. Dieser 55 Tonnen schwere Brocken fast reinen Eisens, der vor ca. 80 000 Jahren hier vom Himmel gefallen ist, war beeindruckender als ich erwartet hatte.
Auf der jetzt folgenden D-Straße hatte Tina noch einmal Gelegenheit, ihre Fahrkünste zu festigen.

Dann fuhren wir über Otavi in Richtung Otjiwarongo, wo wir einkauften und endlich mal wieder ein Eis aßen, und weiter zum[singlepic id=491 w=320 h=240 float=right] Cheetah Conservation Fund. Hier kümmert man sich um die Arterhaltung der höchst gefährdeten Geparden. Natürlich kann man die Tiere hier auch live sehen, hinter Gittern natürlich. Wir bekamen eine sehr nette Führung und hatten im Anschluß noch die Gelegenheit, der Fütterung um 14 Uhr beizuwohnen.

Dann ging es zurück nach Otjiwarongo und weiter zum Waterberg, wo wir im NWR-Restcamp campierten. Die Namibische Verkehrspolizei hatte heute wohl Großeinsatz: auf der Strecke zwischen Grootfontein und dem Abzweig zum Waterberg standen 3 mobile Geschwindigkeitsmessanlagen, vielleicht hat das etwas mit der heutigen Zeitungsmeldung zu tun, [singlepic id=494 w=320 h=240 float=left]die berichtet, dass demnächst die Bußgelder für Verkehrsverstöße, die noch aus den siebziger Jahren stammen und lächerlich niedrig ausfallen, verzehnfacht und somit internationalem Standard angepasst werden sollen.

Obwohl wir diesen Campingplatz nicht reserviert hatten und es schon relativ spät am Nachmittag war, fanden wir problemlos einen Stellplatz mit Blick auf den Berg. Der Platz war gut besucht, entsprechend war auch der nächtliche Geräuschpegel.

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