Namib Desert Lodge

[album=11,extend]Sonnabend 04.07.09

Durch die Tirasberge fuhren wir auf einer Straße der Kategorie C durch eine [singlepic id=249 w=320 h=240 float=right]schöne Landschaft, sahen viele Tiere z.B. Strauße und Springböcke. Kurz hinter Betta brachten uns zwei seltsame große Vögel, die sich beim Näherkommen als Sekretärsvögel herausstellten, zum Anhalten. In unmittelbarer Nähe beobachteten wir zwei Tiere (Füchse oder Wildhunde) bei der Jagd auf Schafe. Plötzlich hörte Tina ein Plätschern aus Richtung unseres Autos, dort war aber niemand. Unter dem Auto quoll eine rasch an Größe gewinnende Pfütze hervor, der Geruch war charakteristisch und alarmierend, wir verloren in sattem Strahl Treibstoff. Das Fahrzeug widersetzte sich meinen -zugegebenermaßen dilettantischen- Reparaturversuchen. Also blieb uns nichts übrig, als die gut 30 km zur Tankstelle nach Betta zurückzufahren und zu hoffen, dass wir A -dort ankommen und B -Hilfe bekommen.[singlepic id=225 w=320 h=240 float=left] Danach sah es zuerst gar nicht aus, die Angestellte war eher Verkäuferin als Technikerin, aber sie gab uns den Tipp, es doch bei der angrenzenden Farm zu versuchen. Der Farmer sprang auch schnell vom Mittagsttisch auf, legte sich unters Auto, im Gegensatz zu mir hinter der Achse, und fand sofort das Problem. Der Verbindungsschlauch zwischen den zwei Tanks hatte sich gelöst. Im Nu war er wieder an- und festgeschraubt und  der Tank wieder gefüllt und wir konnten unsere Fahrt erleichtert, aber stark nach Tankstelle riechend fortsetzen.

Weiter ging es durch die großartige Landschaft der Namib Rand Nature Reserve, vorbei an großen Springbokherden über Sesriem und in Richtung unseres Tagesziels Namib Desert Lodge. Als unser Navi noch 10 km Entfernung zum Ziel anzeigte, passierten wir ein gewaltiges Eingangstor von dessen Aufschrift wir im Vorbeifahren nur etwas von „Lodge“ erkennen konnten. Da unsere gesuchte „Namib Desert Lodge“ hier im weitern Umkreis die einzige Unterkunft ist, musste es sich wohl um sie handeln. Also wendeten wir und fuhren zurück. Der Wachposten am Tor fand unsere Namen in seiner Liste und wir fuhren die restlichen 5 km zur Lodge.

[singlepic id=226 w=320 h=240 float=right]Hier wurden wir von Agnes, einer Angestellten, freundlich empfangen und bekamen einen Parkplatz zugeteilt. Anschließend zeigte sie uns die Anlage, alles ist perfekt gestylt, ein echtes Juwel in der Wüste. Viel vornehmer als wir erwartet hatten. Dann kam der Kofferboy und fuhr unser Gepäck zu einem luxuriösen Doppelbungalow, in dem wir beide Häften bewohnten.

Uns blieb gerade einmal Zeit, uns ein klein wenig frisch zu machen, dann schlossen wir uns einer größeren Gruppe zur Sundowner-Tour zu den versteinerten Dünen an.

[singlepic id=252 w=320 h=240 float=left]Unterwegs wurden ausführliche Informationen zur Entstehung der Dünen und der Hotelanlage gegeben. Auch die seltsamen Feenkreise -kreisrunde Stellen ohne Grasbewuchs im ansonsten üppig stehenden Bushmanngras- wurden erklärt. Wahrscheinlichste Ursache ist eine Pflanze, die den Boden vergiftet. Als Höhepunkt erlebten wir den Untergang der Sonne vom Gipfel einer Sanddüne. Dazu gab es diverse Getränke und Knabberein. Ohne die anderen hauptsächlich deutschen Touristen einer Studiosus-Reisegruppe wäre es perfekt gewesen….

Nach der Tour dinierten wir endlich mal wieder gepflegt im vornehmen Hotelrestaurant um danach hundemüde in die Betten zu fallen.

<- zurück weiter->