Popa Falls

[album=19,extend]Mittwoch 15.07.09

[singlepic id=402 w=320 h=240 float=right]Die Nacht war sehr frisch und wir mussten nach dem Aufstehen erst wieder richtig warm werden.
Bevor wir usere relativ kurze Tagesetappe bis Popa-Falls in Angriff nahmen, beschlossen wir, doch noch einmal kurz nach Rundu zurückzufahren, um ein paar Einkäufe zu erledigen und vollzutanken. Von der Hauptstraße aus war außer einer halb verfallenen Tankstelle und einigen Wellblech- bzw. Holzhütten nichts zu sehen gewesen. Aber das waren nur die Vororte. Rundu ist die bisher europäischste Kleinstadt, die wir auf unserer Reise gesehen haben. Der Knüller war aber das Shopping-Center, das sich hinter diversen europäischen Einkaufscentern nicht zu verstecken braucht. Der Shoprite Supermarkt hatte eine Angebotspalette, die einen durchschnittlichen deutschen Supermarkt alt aussehen lässt. Und 500 m weiter leben die Menschen in Hütten die aus Ästen und Zweigen gebaut sind – das ist ziemlich verrückt. Vermutlich ist Rundu ein Einkaufszentrum für die Gäste aus dem nahen Angola, die erstaunicherweise über Geld zu verfügen scheinen.

[singlepic id=410 w=320 h=240 float=left]Als alles erledigt war, fuhren wir also die gut 200 km bis Divundu auf gut ausgebauter einsamer Straße, waren sehr froh, schon in Rundu getankt und eingekauft zu haben. Hier hatten wir auf dem NWR-Campingatz an den Popa-“Fällen“ einen Stellplatz reserviert. Anfangs waren wir ganz allein hier und konnten uns den für uns optimalen Platz aussuchen. Wir entschieden uns für Nummer 9 und machten uns einen gemütlichen Nachmittag. Später spazierten wir noch die Wege entlang der Fälle, die teilweise über abenteuerlich wackelige Brückenkonstruktionen führten. Dabei sahen wir ziemlich frische Nilpferdspuren, eine beeindruckende Vegetation und viele Vögel.[singlepic id=412 w=320 h=240 float=center]

Am nahen Strand (es gibt tatsächlich Leute, die hier in den Okavango stiegen) wurden wir durch den Zaun ziemlich aggressiv von Einheimischen angebettelt.

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