Reisetipps Namibia

Hier noch ein paar(vorerst ungeordnete) Tipps und Bemerkungen die sonst keinen Platz im Text fanden, für den einen oder anderen bei der Reisevorbereitung aber nützlich sein konnten:

Camper: nach unseren guten Erfahrungen mit Britz in Australien, hatten wir uns auch in Afrika für diesen Vermieter entschieden. Im Prinzip war die Entscheidung nicht falsch, qualitativ lagen zwischen dem Wartungszustand der Fahrzeuge jedoch -nicht nur geographisch- Welten. Die Einsatzbedingungen in Westaustralien und im südlichen Afrika unterscheiden sich dabei eigentlich kaum.
Andererseits sind kleinere Wartungsmängel in Afrika aber wohl unabhängig vom Vermieter an der Tagesordnung.
Die Freundlichkeit und Kulanz bei Übernahme und Abgabe des Fahrzeugs war jedoch  in Kapstadt bzw. Windhoek unübertroffen.

Literatur: im Vorfeld unserer Reise hatte ich wahrscheinlich jeden verfügbaren Reiseführer für unsere Zielgebiete in den Händen.
Am Ende kristallisierten sich zwei Führer heraus, die die Reise mit antreten durften. Dabei mussten die Vertreter aus Reihen, die ich sonst sehr schätze, wie Iwanowski, Reise-Know-How und Lonely Planet abgeschlagen zu Hause bleiben.

Für meinen Geschmack am gelungensten mit seiner ausgezeichneten Mischung aus Fakten und Hintergrundinformationen und einem unübertroffenen Masse/Leistungsverhältniss ist der Führer aus der Stefan Loose Travel-Handbücher Reihe:
Pack, Livia: Namibia
Köln : DuMont-Reiseverl., 2009
ISBN: 978-3-7701-6180-5

Ebenfalls gute Informationen lieferte DuMont-Richtig Reisen:

Losskarn, Dieter: Namibia
Ostfildern:DuMont-Reiseverl., 2008
ISBN: 978-3-7701-7635-9

Aus Platzgründen mussten zu Hause bleiben, haben sich aber eindeutig auch eine Empfehlung verdient:

Hupe, Ilona: Reisen in Botswana
München : Hupe, 2008
ISBN:978-3-932084-38-6

und

Hupe, Ilona: Reisen in Zambia und Malawi
München : Hupe, 2009
ISBN:978-3-932084-41-6

Navigation: Auch wenn auf dem übersichtlichen Straßennetz im südlichen Afrika -mit Ausnahme des Großraums von Kapstadt- eine GPS-Navigation nicht gerade zwingend notwendig ist, hilfreich bei der Planung ist sie allemal, außerdem gibt es unterwegs eine gewisse Sicherheit.
Die Auswahl ist, zumindest auf der Softwareseite, nicht groß. Wirklich gutes und aktuelles Kartenmaterial gibt es nur von Tracks4Africa. Diese Karten sind für den Gebrauch auf Garmin-Geräten gedacht, kosten allerdings nur einen winzigen Bruchteil von Original-Garmin Karten und werden halbjährlich aktualisiert. Damit ist die Auswahl bei der Hardware natürlich ebenfalls eingeschränkt – ein Garmin-Gerät sollte es schon sein. Wir haben uns für dass allerbilligste Nüvi-200, damals gerade für 85,-€ im Supermarkt-Sonderangebot zu haben, entschieden und sind ausgezeichnet damit gefahren.

Sprache: Auch wenn Namibia einst als Deutsch-Südwestafrika eine deutsche Kolonie war, in den Städten überall noch viel deutsche Architektur zu entdecken ist und Brötchen selbst beim entlegensten Bäcker Brötchen heißen – alleinige Amtssprache ist Englisch. Wenn man nicht gerade mit alten Südwestern oder einem ehemaligen DDR-Kind zusammentrifft, sollte man sich nicht darauf verlassen, dass man in seiner eigenen Muttersprache kommunizieren kann. Aber keine Sorge, ganz einfaches Schulenglisch reicht aus!

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