Swakopmund und Skelettküste

[album=13,extend]Montag  06.07.09

In der Nacht wurden wir mehrmals von lautem Tiergeheul geweckt – das waren bestimmt die Schakale. Am Morgen waren ihre Pfotenabdrücke überall im Sand zu sehen,sogar unter dem Auto. Die heutige Tagesetappe sollte eine der härteren werden. [singlepic id=239 w=320 h=240 float=left]

Trotzdem legten wir die erste Pause schon nach 80 km in Solitire ein. Solitire ist eine Tankstelle mit angeschlossenem Laden und einer Bäckerei, die für ihren Apfelkuchen ziemlich berühmt ist. Also probierten wir den Apfelkuchen – er hat seinen guten Ruf zurecht!

Dann ging die Fahrt weiter in Richtung Walvis Bay – 230 km, über auf einer fast durchgehend schlechten buckeligen Wellblechpiste. Wir fuhren durch den Namib-Naukluft-Park, der für den Reisenden mit mehr Zeit so einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten gehabt hätte.[singlepic id=241 w=320 h=240 float=right] Um diese zu erkunden, hätten wir aber eine Genehmigung benötigt, die wir nicht hatten.


Von Walvis Bay nach Swakopmund ging es dann auf der Küstenstraße ganz schnell. In Swakopmund folgte ein schneller Großeinkauf bei Pick&Pay bei dem Elke erste Bekanntschaft mit einem Nuß-Schnitzer machte. Anschließend unternahmen wir eine kurze Stadtbesichtigung vom Auto aus. So richtig wohl und sicher fühlten wir uns hier nicht.

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Dann fuhren wir weiter in Richtung Hentjes Bay. Da wir doch ganz gut in der Zeit lagen, hielten wir nicht erst an, sondern fuhren gleich bis zur Seehundkolonie am Cape Cross. Nachdem wir unsere Eintrittsgebühr bezahlt hatten und zum Parkplatz vorgefahren waren, hörten und rochen wir es schon…Undendlich viele Pelzrobben mit ihren Jungen lagen am Strand und bewegten sich im Wasser.[singlepic id=272 w=320 h=240 float=right] Es war ein unüberschaubares Gewimmel an dicken Seehundleibern. Dazwischen schlichen etliche Schakale herum – immer auf ein schwaches oder unachtsames Tier lauernd.
Etwas abseits befindet sich ein mehrteilges Denkmal, das an den ersten Besuch eines Europäers im Jahr 1486 erinnert.

Schon auf dem Weg zum Kap waren uns die vielen, meist unbemannten, Verkaufsstände am Straßenrand aufgefallen. Auf dem Rückweg hielten wir an einem an um zu sehen, was hier eigentlich verkauft wird: große farbige Salzkristalle zu Preisen zwischen umgerechnet 3 und 10 Euro das Stück. Diese für namibische Verhältnisse hohen Preise müssen sicherlich den „Schwund“ an den Selbstbedienungsständen mit abfedern.

Nun fuhren wir nach Hentjes Bay – einem absolut trostlosen Küstenkaff- und suchten das De Duine Hotel, welches sich letztlich als winziges Motel in Strandnähe herausstellte. Irgendwie hatten wir uns das nach der Internetseite ganz anders vorgestellt. Das Zimmer war einfach und winzig, aber sauber, das Motel war im Gegensatz zum zugehörigen Restaurant fast leer. Später empfahl man uns, unser Auto doch lieber im sicheren Innenhof abzustellen.
Zu Abend aßen wir heute im Restaurant – eine Entscheidung, die wir absolut nicht bereuten, sehr frischer, leckerer Fisch, ein guter südafrikanischer Rotwein und die freundliche Bedienung im interessant dekorierten Speisesaal hoben unsere Laune beträchtlich.[singlepic id=277 w=320 h=240 float=center]

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