Windhoek und Fazit

[album=28,extend]Freitag 24.7.09

[singlepic id=477 w=320 h=240 float=right]Nach dem Frühstück – wir sind wirklich die einzigen Gäste hier im Haus – fuhren wir in die Stadt. Zuerst besuchten wir das Namibian Craft Center. Hier verkaufen einheimische Kunsthandwerker ihre Produkte. Wenn man es geschafft hat, auf der bisherigen Reise noch keine kunsthandwerklichen Souvenirs zu kaufen – hier wird man bestimmt fündig. Die Preise beginnen für geschnitzte Makalaninüsse bei 20 N$, ein oberes Ende der Preisskala ist eher nicht festzulegen. Es findet sich garantiert für jeden Geldbeutel und Geschmack etwas. Sozusagen von Kitsch bis Kunst.

[singlepic id=478 w=320 h=240 float=left]Anschließend bummelten wir noch ein wenig durch die Innenstadt. Windhoek ist eindeutig die europäischste aller namibischen Städte, wahrscheinlich sogar im ganzen südlichen Afrika. Natürlich nicht so europäisch, dass man nicht immer merken würde, dass man in Afrika ist. Aber hier fühlten wir uns doch durchgehend ziemlich sicher, man wird nicht angequatscht oder angebettelt – wenn man mal von den zahlreichen Zeitungsverkäufern absieht, die uns fast immer zielsicher als Deutsche identifizierten und uns die „Allgemeine“ anboten.

Im Hotel machten wir eine kleine Mittagspause und fuhren dann mit dem Auto zur Rückgabe. Die ging problemlos und relativ schnell über die Bühne. Die Rückfahrt zum Hotel per Shuttle gehörte zum Service. Mit dem Shuttlefahrer vereinbarten wir gleich noch unseren Flughafentransfer für den nächsten Tag.[singlepic id=476 w=320 h=240 float=center]

Dann war Kofferpacken angesagt.

Sonnabend 25.07.09

Da unser Flieger erst am Abend ging, hatten wir noch einen Tag „totzuschlagen“. Ohne Fahrzeug ist man in Windhoek ziemlich aufgeschmissen.
Da wir unser Gepäck freundlicherweise in der Pension lassen konnten, machten wir uns zu Fuß zur Maerua-Mall, die nicht allzuweit entfernt von unserer Unterkunft liegt und Namibias größte Einkaufseinrichtung ist. Trotz der Größe der Mall und der unglaublichen Anzahl an Geschäften waren wir relativ schnell durch und es war gar nicht so einfach, bis zum Nachmittag hier auszuharren.

Für den Rückweg wählten wir dann einen Umweg durch die angrenzenden Vororte und hatten am Ende noch zu tun, rechtzeitig wieder an der Pension zu sein.
Das Taxi kam pünktlich und brachte uns zum Flughafen, der unerwartet weit außerhalb lag.

Der Rückflug verlief ereignisslos, da es uns tatsächlich gelang zu schlafen und erst über Sardinien wieder zu erwachen.

Fazit und Bemerkungen

Natürlich war das wieder eine einmalig interessante, spannende, lehrreiche und aufregende Reise. Aber, anders als bei allen vorherigen Reisen, haben wir uns im südlichen Afrika nie heimisch, sondern immer fremd und als (stets willkommener) Gast gefühlt. Der Kulturunterschied ist einfach zu groß. Dennoch würde ich (so Zeit und Geld vorhanden wären) sofort wieder hinfahren.

Hier nocheinmal unsere gesamte Route im Überblick:

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