Devils Tower und Cody

Mittwoch 15.09.93

Kurz nach sieben Uhr brachen wir wieder auf. Gleichzeitig mit dem Gebirge verließen wir auch South Dakota und gelangten[singlepic id=114 w= h= float=right] nach Wyoming. Durch die herrliche Landschaft fuhren zum Devils Tower. Das ist ein sehr eindrucksvoller Basaltkegel, der sich eindrucksvoll stolze 386 m aus der Ebene erhebt. Zu Indianerzeiten stellte er eine Kultstätte dar.

Wieder zurück auf dem Highway 90 überholten wir zwei Autos mit deutschen Kennzeichen. Es waren Trabbis aus Weißenfels. In Sheridan am Fuße des Bighorn-Gebirges nahmen wir ein Hamburger-Mahl zu uns. Dann ging es in endlosen Serpentinen in die Berge. Am ehesten ist dieses Gebirge für uns wohl mit dem Riesengebirge zu vergleichen, nur daß es sich auf einer wesentlich größeren Fläche ausbreitet und die Berge hier fast 4000 m erreichen. Eigentlich wollten wir uns noch das „Medicine Wheel“ ansehen. Dabei handelt es sich um einen Jahrhunderte alten Steinring mit Speichen, von dem niemand weiß, wem er wozu gedient haben könnte. Die dazu notwendige Wanderung von zwei mal 3 Meilen ließ uns dann aber aus Zeitgründen davon Abstand nehmen. Auf der anderen Seite ging es dann in ebensolchen Serpentinen wieder bergab. Aber die Landschaft hatte sich ziemlich radikal verändert. Kein Baum, kein Strauch – Wüste und Halbwüste, hier und da mal eine Erdölpumpe. In dieser Gegend lag dann auch schon unser heutiges Tagesziel Cody – benannt nach „Buffalo Bill“ Cody, der hier lebte. Leider kamen wir für die im Sommer täglich stattfindenden Rodeos zu spät.[singlepic id=111 w= h= float=center]