USA 2011
Da Tina das Schuljahr 2010/11 als Austauschschülerin in den USA verbrachte, stand für uns schon relativ früh fest, dass wir sie, wenn irgend möglich, nach Abschluss des Schuljahres abholen wollten, um dann mit ihr gemeinsam noch ein wenig mehr vom Land kennenzulernen.
Da die Schüler meist relativ kurzfristig vor der Abreise erfahren, wohin es geht, war auch für unsere Reise eine Planung mit mehr als einem Jahr Vorlaufzeit, wie ich sie bei so großen Unternehmungen bevorzuge, nicht möglich.
Um uns und Tina allzu großen Stress und Kosten zu ersparen, sollte die Reise schon in der Nähe von Tinas vorübergehender Heimat beginnen.
Am liebsten wäre es uns also gewesen, wenn Tina irgendwo in den Westen gekommen wäre – aber das kann man aus gutem Grund nicht beeinflussen…..
Letztendlich fand Tina eine Gastfamilie in Ida/Michigan. Ida ist ein winziges Nest mit ca. 500 Einwohnern in der Nähe (ca. 60 km) von Detroit, also im sogenannten “Mittleren Westen”, der geographisch doch eher der westliche Osten ist. Näheres über Tinas Highschool-Jahr steht in ihrem Blog: Tina Abroad.
Sobald wir das erfahren hatten, begannen wir mit der Planung. Schwerpunkt sollte also das nordöstliche Viertel der USA werden. Tina hatte sich schon immer eine Fahrt mit einem schönen großen Wohnmobil gewünscht – und wo könnte man diesen Wunsch besser erfüllen als in den USA.
Bald stellte sich heraus, dass eine Wohnmobilanmietung in Detroit von Deutschland aus kaum machbar wäre. Günstigste Alternative war Chicago, 500 km westlich gelegen.
Also beschlossen wir, nach Detroit zu fliegen, Tina bei ihren Gasteltern abzuholen, dann nach Chicago zu fahren und dort den in Detroit angemieteten PKW gegen ein Wohnmobil einzutauschen.
Dann mussten wir uns noch für einen Endpunkt der Reise entscheiden. Die Wahl fiel irgendwann auf New York.
Dann begann ich, mich mit möglichen Zielen im Einzugsbereich vertraut zu machen. Schnell war klar, alles geht in dreieinhalb Wochen sowieso nicht und irgendwie wäre es doof, ein Wohnmobil und damit die absolute Flexibilität zu haben, und trotzdem taggenau eine Strecke vorauszuplanen. Wenn dann das Wetter oder andere Gründe die Planung über den Haufen werfen, war sie umsonst.
Also planten wir zwischen Chicago und New York nichts konkretes, sondern beschlossen, uns sozusagen treiben zu lassen bzw. zu versuchen, immer dem schönen Wetter zu folgen.
Hier die Strecke, die wir dann letztendlich gefahren sind: die Berichte zu den Tagesetappen folgen nach und nach:
Bitte ausz00men, Karte wird z.Zt. immer auf den Mittelpunkt gezoomt dargestellt.
