10. Juni – Niagarafälle

USA 11 Tag 10

Niagarafälle +++Für ALLE Bilder HIER klicken +++

9 Fotos

Auch wenn die heutige Etappe nicht so sehr lang war, brachen wir früh auf, denn wir wollten möglichst viel Zeit zur Besichtigung der Niagara-Fälle haben. Ich hatte einen Campingplatz am Ortseingang von Niagara Falls ausgesucht, der sich jedoch vor Ort als wenig einladend und vor allem direkt an der Hauptzufahrtsstraße gelegen herausstellte.
Deshalb fuhren wir doch gleich zu den Fällen und verschoben die Campingplatzsuche auf den Abend.
Wider Erwarten war es kein Problem, direkt an den Fällen einen Parkplatz zu finden.

Bridal Vail und American Falls Wir besichtigten zuerst die Horseshoe-Falls, dann Bridal Vail, (den kleinen „Brautschleier“ zwischen den großen Fällen) und schließlich noch die American Falls. Danach marschierten wir über die große Brücke hinüber nach Kanada. Eine Ausreisekontrolle gab es nicht und der Beamte auf kanadischer Seite scannte schnell die Pässe und erfragte, nicht besonders freundlich, unsere geplante Aufenthaltsdauer in Kanada und schon waren wir eingereist.

Shoppers paradise Erster Anlaufpunkt war das Hard Rock Cafe, wo Tina ihre T-Shirt-Sammlung vervollständigte.

Wir spazierten entlang der Promenade, um ein paar schöne Fotos von den Fällen zu machen.

Inzwischen war die Sonne herausgekommen und es begann, wieder richtig heiß zu werden. Als wir so ziemlich alles gesehen hatten, beschlossen wir, zum Parkplatz zurückzukehren.

Doch auf dem Rückweg erwarteten uns noch zwei Überraschungen.

Überraschung Nr. 1: Auf dem Rückweg wird ein Brückenzoll von 50ct/Person erhoben, zum Glück befanden sich direkt neben dem Durchlass ausreichend Geldwechselautomaten.

Überraschung Nr. 2: Der amerikanische Grenzbeamte wollte Tina nicht einreisen lassen, da sich in ihrem Pass nicht das notwendige Formular I 901 befand!

Wir hofften, es wenigstens im Camper zu finden und ließen Tina zurück, um den guten Kilometer zum Camper zu marschieren. Dabei kamen wir gehörig ins Schwitzen. Elke wurde dann auch schnell fündig und ich eilte schnellstens zum Grenzübergang zurück, wo ich eine völlig durchgeschwitzte Tina vorfand. Der Beamte hatte nämlich seinem Herzen einen Stoß gegeben und Tina, unmittelbar nachdem wir gegangen waren, doch noch mit einer Verwarnung ziehen lassen, damit sie uns noch einholen könnte. Leider fand sie weder uns noch unseren Parkplatz, war zurückgerannt und wenige Minuten vor mir eingetroffen. So konnten wir wenigstens dem Beamten doch noch sein Papier präsentieren und eilten dann zurück zum Wohnmobil.

Ontario-See mit Tina Dann fuhren wir zum ca. 25 km entfernten Campingplatz am 6 Mile Creek, direkt am Ufer des Ontariosees. Dort hatten Elke und ich, gemeinsam mit unserer SUNTREK-Truppe vor 18 Jahren schon einmal gezeltet. Der Campingplatz ist recht schön gelegen und verfügt über eine gute Sanitärausstattung, war aber recht voll.

 

Momentan gibt es mit den Karten ein paar Probleme, einfach auszoomen, und unsere Route wird sichtbar

Loading...
 

Leave a Response