12. Juni – Durch Philadelphia an die Küste von New Jersey
Heute lag wieder eine ziemlich lange Fahrstrecke vor uns, wir fuhren durch Pennsylvania in Richtung der Ostküste. Kurz hinter der Grenze von Pennsylvania fanden wir an einem Autobahnrastplatz ein wunderbares Informationszentrum. Hier konnten wir uns mit Prospekten, Karten und anderem Info-Material zu Pennsylvania versorgen.
Eigentlich hatte ich geplant, Philadelphia nur von weitem zu sehen, aber unser Navi meinte es so richtig „gut“ mit uns und so fuhren wir durch die wenig anheimelnden und vollkommen zugestauten Rand- und offensichtlich Problembezirke der Stadt. Die 3 oder 4 Kilometer, die wir weniger zu fahren hatten, haben wir durch ein Vielfaches an Zeit an Ampeln und im Stau erkauft. Also kann ich nur sagen: „Philadelphia – eine Erfahrung die ich mir gern erspart hätte“.
Später konnten wir zwar noch einen Blick auf die Skyline von Downtown werfen, die richtige Freude kam nicht auf. Am liebsten hätte ich einen nahegelegenen Campingplatz angesteuert und die Tour für heute vorzeitig abgebrochen. Aber es gab weit und breit keinen vertretbaren Campinglatz.
Also ging die Fahrt, im nachmittäglichen Pendlerverkehr mitschwimmend, weiter bis an die Küste von New Jersey, wo wir unseren ausgewählten Campingplatz auch schnell fanden. An der Rezeption empfing uns ein etwas merkwürdiger Typ, der uns aber dennoch freundlich alles erklärte und sogar kostenlos noch einen Adapter lieh, da die hiesigen Steckdosen nicht dem Standard entsprachen. So standen wir nahe an einem offensichtlich malerischen Gewässer, an dessen Ufer wir aber wegen abgezäunter Privatgrundstücke nicht herankamen. So hatte ich mir das nicht vorgestellt…
Dafür wurden wir noch freundlich von unseren Nachbarn begrüßt, die wie offensichtlich alle anderen Camper hier schon seit -zig Jahren dauercampen.
Tina freute sich über die unzähligen Kaninchen, die sich auf der Wiese um unseren Camper vergnügten.
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